Die Festung Hohensalzburg
Sie ist das Wahrzeichen und das Aushängeschild der Stadt auf dem Festungsberg. Die Festung Hohensalzburg kann als die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas bezeichnet werden. In ihrer langen Geschichte seit dem 11. Jahrhundert ist es keinem der Belagerer je gelungen, die Festung einzunehmen. Die Wurzeln dieses über 900 Jahre alten Bauwerks führen zurück in die Zeit des Investiturstreites, der Auseinandersetzung zwischen Papst und König um das Recht der Bischofsernennung.
Der papsttreue Erzbischof Gebhart von Salzburg ließ damals (1077) die Wehrbauten Hohensalzburg, Hohenwerfen und Friesach auf seinem Hoheitsgebiet errichten. War die Festung jahrelang Verteidigungsanlage und zeitweilige Residenz der Fürsterzbischöfe, diente sie auch als Kaserne und Gefängnis. Fürsterzbischof Wolf Dietrich wurde hier fünf Jahre lang, bis zu seinem Tod im Jahre 1617, von seinem Neffen und Nachfolger Markus Sittikus gefangen gehalten. Seit 1892 ist die Festung Hohensalzburg mit einer Standseilbahn von der Festungsgasse aus bequem erreichbar.
Heute ist die Festung Hohensalzburg ganzjährig zu besichtigen und Künstler aus aller Welt begegnen sich hier bei den Kursen der Internationalen Sommerakademie. Besonders sehenswert sind die mittelalterlichen Fürstungszimmer und das Burgmuseum. Erwähnenswert ist auch das Festungsrestaurant, die Festungskonzerte und der bezaubernde Christkindlmarkt während der Adventzeit.